Märchenhafte Seidenstraße – Geschichte und Geschichten

Die Seidenstraße – uralter Handelsweg von Rom bis Peking

Wenn man durch Zentralasien und China reist, stößt man überall auf Relikte und Geschichten der alten Seidenstraße. Die Spuren sind unübersehbar. Geschichten von der Seidenstraße faszinieren die Menschen seit Jahrtausenden. Wie mag es wohl gewesen sein, wenn man nach einem anstrengenden Tag unterwegs abends Rast in einer Karawanserei machte?

Tianshan - Taklamakan

Pappeln am Rande der Taklamakan Wüste. Im Hintergrund das Tianshan Gebirge

Die Händler in ihren vom Wüstenstaub gelben Gewändern sitzen um das Feuer versammelt. Der Duft von würzigen Fleischspießen durchzieht die milde Luft, im Hof brüllt ein Kamel. Dazu das Konzert der Zikaden. Die richtige Zeit für eine Geschichte. Vielleicht diese hier:

Prinzessin Liu Xijun
Vor langer, langer Zeit wuchs am Hof des chinesischen Kaisers die chinesische Prinzessin Liu Xijun. Damals heiratete man nicht einfach so aus Liebe. Der Vater, Kaiser Wudi, hatte großes Interesse daran, mit den Königreichen im Westen verbunden zu sein. Die Karawanen, die mit ihren wertvollen und interessanten Waren die Wüsten durchquerten, sollten sicher sein.

Deshalb sandte er Prinzessin Liu Xijun als Ehefrau dem König von Wusun. Sie war mit ihrem Schicksal sehr unglücklich und beklagte sich in einem überlieferten Gedicht:

Frau im Seidenkleid

Junge Frau, Terrakotta-Figur aus dem 2. Jh. v. Chr.

„Mein Volk hat mich in eine entfernte Ecke der Welt verheiratet, mich in ein fremdes Land gesandt. Das runde Zelt ist nun mein Palast, seine Wände sind aus Filz, getrocknetes Fleisch ist meine einzige Nahrung, gegorene Stutenmilch mein Getränk. Ohne End träume ich von meiner Heimat, und mein Herz ist verletzt. Oh, könnte ich doch der Schwan sein, der in seine Heimat zurück fliegt!”

Damit ihr Leben etwas komfortabler schien, sie wenigstens den Luxus der Seide hatte,, nahm sie heimlich in ihrer Hochfrisur einige Seidenraupen mit. So kam die Seide nach Westchina.

Prinzessin Liu Xijun starb schon 5 Jahre nach ihrer Ankunft in Wusun mit 25 Jahren. Das war letztlich kein Problem für den Kaiser. Er schickte nun seine Tochter, Prinzessin Liu Jieyou. Sie heiratete den König von Wusun und bekam 5 Kinder.

Der Handel an der Seidenstraße war nun sicher und florierte

Geschichte der Seidenstraße

Die Seidenstraße darf man sich nicht als Autobahn zwischen A und B vorstellen. 9Archäologen haben Artefakte gefunden, die einen weitreichenden Handel zwischen Zentralasien, Indien und China schon vor 3.000 Jahren belegen. Es bildeten sich nach und nach Karawanenwege, die je nach Ziel und Wetter immer neue Möglichkeiten fanden, die Waren weiterzutransportieren.

Um die Zeitenwende gab es gute Verbindungen mit gekennzeichneten Pfaden über die Gebirge und durch die Wüsten. Karawansereien boten den Händlern Unterkunft und eine Möglichkeit, ihre Lastentiere ausruhen zu lassen oder zu tauschen. Diese Karawansereien waren eine zentrale Stelle für den Austausch von Informationen über den Zustand der Wege und anderer Nachrichten.

In der Karawanserei

In der Karawanserei in Buchara

Alte Handelswege
Die Tabula Peutingeriana, eine Straßenkarte aus dem 4. Jahrhundert, zeigt schon die Wege, die weit in den Osten reichen. 70 000 Meilen römischer Straßen, 3000 Namen von Städten und Orten sowie 500 geographische Namen sind darauf verzeichnet.

Zu meinem großen Entzücken fand ich beim Studieren der Karte am äußersten rechten Rand der Karte zuerst Samarkand, dann Indien und schließlich Seres. Die Römer nannten China damals “Seres”. Da die damaligen römischen Straßen nicht bis China führten, hört die Karte dort auf. Man hatte anscheinend auch keine Vorstellung von dem riesigen Seres. So bleibt es bei dem Namen, klitzeklein am Rand der Karte.

In einem 1.500 Jahre alten Grab bei Xi’an wurden mehrere Goldmünzen aus dem Oströmischen Reich gefunden: Eine ist während der Regierung von Kaiser Anastasius I. (491 – 518) geprägt worden. Interessante frühe Zeugnisse der weitreichenden Handelsbeziehungen zwischen China und Europa über die Wege der Seidenstraße. mehr

Die Blüte der Seidenstraße war während der Tang-Dynastie (617 – 907), als Xi’an, das damals Chang’an hieß, Hauptstadt von China war. Die Stadt hatte im 8. Jahrhundert schon erstaunliche 1 Million Einwohner. Der Handel brachte der Stadt Wohlstand und eine kulturelle Blüte.

Gehandelt wurden vor allem Seide, Gewürze, Gold und Jade.

Übrigens wurde auch Tee über die Seidenstraße in die Welt transportiert. Diese alten Handelswege spiegeln sich in den unterschiedlichen Bezeichnungen wider. Der Tee, der über die Seidenstraße u.a. nach Indien gelangte, kam aus Zentralchina, wo er “cha” hieß. In Indien wird er noch heute “Chai” genannt. mehr

Seidenstraße Kamele in der Taklamakan Wüste

Nach der Tang-Zeit kamen lange Zeiten, in denen der Handel entlang der Seidenstraße mal mehr mal weniger zum Erliegen kam. Kriege und Uneinigkeiten der Völker im Westen Chinas und Zentralasiens erschwerten den Handel. Im 16. Jahrhundert breitete sich Xenophobie bei den chinesischen Kaisern aus. Kaiser Jiajing verbot Mitte des 16. Jahrhunderts den Außenhandel ganz. Doch solche Verbote ließen sich schlecht durchsetzen oder überwachen. Noch Anfang des 20. Jahrhunderts erreichten Kamelkarawanen die Hauptstadt Peking.

Geschichte der Seide
Der Ursprung der Seide liegt etwa im 3. Jahrtausend v. Chr. und ist eher von Legenden umrankt, als dass es genaue Jahreszahlen gäbe. Der Sage nach soll in China der legendäre Kaiser Fu Xi als erster auf den Gedanken gekommen sein, Seidenraupen zur Herstellung von Gewändern zu nutzen. Fu Xi gilt auch als Erfinder eines mit Seidenfäden bespannten Saiteninstruments.

Die Sage nennt noch einen weiteren berühmten Kaiser: Shennong, den „Gott des Ackerbaus“, der das Volk gelehrt haben soll, Maulbeerbäume und Hanf anzubauen, um Seide und Hanfleinen zu gewinnen. Xiling, die Gattin des Gelben Kaisers Huáng Dì, hat angeblich im 3. Jahrtausend v. Chr. dem Volk die Nutzung von Kokons und Seide zur Herstellung von Kleidungsstücken beigebracht.

Mühsame Wege

Wenn ich mir die Landschaften ansehe, durch die sich die Karawanen quälen mussten, so kann ich kaum Worte finden für meine Bewunderung für die Menschen, die steile Gebirgspässe und endlose Wüsten überwanden.

Pamir bei Sonnenaufgang

Die schneebedeckten Gipfel des Pamir-Gebirges

Die Wüsten waren eine der Herausforderungen, die von den Händlern gemeistert werden mussten. Zum Beispiel die Kisilkum-Wüste, eine 200.000 qkm große Kies- und Sandwüste in Zentralasien. Heiß, trocken, staubig. Quer durch ging nicht, also mussten lange Umwege zurück gelegt werden. So auch die Taklamakan-Wüste im Westen Chinas, wo sich eine nördliche und eine südliche Route der Seidenstraße herausbildete.

Ruinen von Subashi

Ruinen von Subashi, eine buddhistischen Klosterstadt bei Kucha, China

Zwischen diesen Wüsten liegen die Berge des Pamir, Kunjerab, Tianshan und mehr. Teilweise um die 7.000m hoch. Hochebenen auf 3.000 und 4.000m Höhe zerrten an den Nerven und an der Gesundheit. Pässe, die über 5.000m hoch waren, galt es zu überwinden.

Viele taten es nicht nur für den Profit.

Keine Grenzen für Religionen

Wie Perlen an einer Kette reihen sich buddhistische Höhlenheiligtümer aneinander entlang der Seidenstraße. Sie markieren die alten Handelswege, über die auch der Buddhismus nach China gelangte. Ob Bamian in Afghanistan, die Grotten von Dunhuang, die Yungan-Grotten bei Datong und so viele Tausendbuddha-Grotten dazwischen. Sie alle sind Zeugen von der Geschichte der Seidenstraße. Ja, man kann sogar eine deutliche zeitliche Reihenfolge erkennen, wobei die ältesten im Westen zu finden sind. Dort haben manche Gesichter und Statuen deutliche baktrisch-griechische Züge. In vielen der erhaltenen Fresken kann man die Gesichter und Gewänder vieler Völker erkennen. Gen Osten hin wurden die Figuren immer eindeutiger Chinesisch geprägt.

Dem Christentum war eine Verbreitung östlich Kleinasiens – abgesehen von wenigen Ausnahmen – erst mit dem Beginn des Sassaniden-Reiches im 3. Jahrhundert n. Chr. möglich. Auch wenn es nie zur dominanten Religion in Zentral- und Ostasien wurde, nutzten die Christen nachweislich die Seidenstraße, um bis an die chinesische Grenze vorzustoßen. Zur Zeit des Mongolenreiches war das nestorianische Christentum, das auf den griechischen Theologen Nestorius zurückzuführen ist, eine kulturelle Waffe, mit der man rechnen musste.Bezeklik

Die Verbreitung des Christentums war aber eher bescheiden im Vergleich zu der des Islams, die die anderer Religionen bei weitem übertraf. Nach dem Tod Muhammads 632 n. Chr. begann sich der Islam schnell über die arabische Halbinsel zu verbreiten, und in den nächsten hundert Jahren eroberte er eine alte römische Provinz nach der anderen: Zuerst Syrien, dann Ägypten und ganz Nordafrika.

Bald war auch der westliche Teil der Seidenstraße und damit der transasiatische Handel unter islamischer Kontrolle. Nach der Eroberung des Persischen Reiches setzte sich die Expansion in östlicher Richtung fort. Der Islam verbreitete sich zunächst in den städtischen Zentren entlang der Seidenstraße, später in den ländlichen Gegenden. Auch in Zentralasien, China, Bengalen und später in Indonesien entstanden islamische Gemeinden, allerdings ohne militärische Eroberung oder politische Absorption.

Id Kah Moschee in Kashgar

Id Kah Moschee, Kashgar

Auch die Religionen des Zoroastrismus und des Manichäismus − beides Lehren persischen Ursprungs − wurden über die Seidenstraße verbreitet. Die Juden kamen durch den Handel bis nach Xi’an und weiter. Eine kleine jüdische Gemeinde hat sich bis ins 19. Jahrhundert in Kaifeng erhalten.

Sklavenhandel

Ein weiteres Handelsgut entlang der Seidenstraße waren Sklaven. In alten Gräbern bei Turfan am Rand der Taklamakan-Wüste haben Archäologen interessante Funde gemacht. Gut erhaltende Hüte und Schuhe haben sich als wahre Fundgrube er wiesen. Denn man hatte einst alte Verträge beim Ausfüttern recycled. Als man diese Dokumente genauer untersuchte, fand man, dass es sich um Kaufverträge über Sklaven handelte, die genaue Auskunft über Geschlecht, Herkunft der Sklaven und die Namen der Käufer gaben.

Während der Tang-Dynastie (617 – 907) war besonders der Sklavenhandel entlang der Seidenstraße so wichtig, dass die chinesischen Kaiser das Möglichste tat, um die Sicherheit der Karawanen zu gewährleisten. Militärische Garnisonen wurden ausgebaut, die Ausläufer der Großen Mauer im äußersten Westen wie Feuersignaltürme instand gehalten. Die Opfer, also die Menschen, die als Sklaven den Händlern folgen mussten, waren häufig Kinder aus armen Familien. Quelle: Mongols China and the Silk Road

Der Apfel und sein Ursprung an der Seidenstraße

Die Wurzeln des modernen Apfels stehen im Tian-Shan-Gebirge Kasachstans – von hier kommt der Großteil des genetischen Materials, wie Studien gezeigt haben. Der heutige Apfel enthält Spuren von mindestens vier Wildapfelarten.

Über die Seidenstraße begannen die Händler auch den Apfel zu transportieren. Archäologen fanden Apfelkerne in vielen Stätten Eurasiens. Entlang der Seidenstraße konnten sich die Sorten miteinander vermischen und größere Früchte hervorbringen – ein sogenannter Hybrid war entstanden. Almaty in Kasachstan ist noch heute berühmt für seine Äpfel.

“Der Handel entlang der Seidenstraße hat wahrscheinlich die Entwicklung des Apfels ermöglicht, den wir heute kennen.”, schreibt das Max Planck-Institut für Menschheitsgeschichte. Weiter: “Letztlich scheint der Apfel in unserer Küche seine Existenz ausgestorbenen grasenden Landsäugetieren und den Händlern der Seidenstraße zu verdanken.”

Übrigens kommt heute mindestens jeder 10. Apfel in unserem Supermarkt aus der chinesischen Provinz Shaanxi.

Apfel Dalo

Äpfel auf einem Markt in China

Verbreitung von Krankheiten

Man darf allerdings nicht verschweigen, dass auch Krankheiten sich entlang der Handelswege verbreiteten.

Das wohl bekannteste und folgenreichste Beispiel ist die Ausbreitung der Pest im 14. Jahrhundert: In den 1330er Jahren brach in China die Beulenpest aus. Die hochansteckende Seuche befiel hauptsächlich Nagetiere und wurde über Flöhe auf den Menschen übertragen. Lange Zeit trat sie nur in der südchinesischen Provinz Yunnan auf. Im frühen 14. Jahrhundert verbreiteten Mongolenheere infizierte Flöhe von Yunnan aus über weite Teile Chinas. Von dort aus verbreitete sich die Beulenpest rasch entlang der Seidenstraße und erreichte über Handelsschiffe aus Kaffa auf der Halbinsel Krim 1348 auch Mitteleuropa. Vor allem der Transport von Pelzen begünstigte ihre schnelle Verbreitung.

Ich gerate ins Schwärmen

Ich habe das Glück gehabt, zweimal die Routen der Seidenstraße bereisen zu können. Es ist ein unglaubliches Gefühl, den Khunjerab-Pass oder das Pamir-Gebirge überwunden zu haben. Ich habe einen Sandsturm in der Taklamakan-Wüste erlebt und die süßen Melonen von Turfan gekostet.

Die Pracht von Städten wie Samarkand und Buchara hat mich überwältigt. Die Tausendbuddha-Grotten von Kizil und Bezeklik haben mich nachdenklich verstummen lassen. Ich bin eingetaucht in die bunten Märkte des Orients, in Osh, Taschkent und Kashgar.

Ich habe mit Bauern auf dem Viehmarkt von Kashgar geplaudert und mit den Frauen in Abidjan getanzt.

Meine Reisen entlang der Seidenstraße haben mir unglaubliche Eindrücke beschert, die ich nie vergessen werde! Ich bin dankbar, dass ich das erleben durfte!

Sonntagsmarkt in Kashgar 1992
Zwischen den Fettschwanzschafen, den Ziegen und den kleinen dunklen Rindern fühle ich mich wie mitten in einem Dokumentarfilm. Ich scheine in eine Traumwelt geraten zu sein. So etwas erlebt man doch nicht selbst! So etwas sieht man nur im Fernsehen!

Kashgar an der Seidenstraße

Sonntagsmarkt in Kashgar

Wie im Traum schaue ich den jungen Männern zu, die Pferde probereiten. Mit Sachkenntnis im Blick stehen die würdigen alten Männer am Rand. Die meisten haben kurze gepflegte Bärte. Ich habe das Gefühl, von Patriarchen umgeben zu sein. Staub liegt über dem Gelände. Zwei Männer besiegeln ein Geschäft mit Handschlag. Keiner beachtet mich. Kamele sehe ich leider nicht. Hinterher sagt mir jemand, dass nicht jeden Sonntag Kamele verkauft werden. Außerdem werden Kamele nicht mehr so oft wie früher in der Landwirtschaft gebraucht.

Fasziniert gehe ich weiter. In der „Obstabteilung“ werden getrocknete Früchte angeboten. Die Aprikosen kommen aus dem Hunza-Valley. Rosinen in vielen Farben und Größen aus der Umgebung von Turfan. Riesige Berge von Wassermelonen und gelben Hami-Melonen säumen eine Gasse. An einer Stelle gibt es Verkaufsstände mit Zucker, der in großen Brocken angeboten wird. Manche Zuckerkristalle sind in rot, grün oder blau gefärbt. Die Farben der Wolle leuchten unbeschreiblich. Der ganze Markt ist ein endloses Farbenspektakel. Auch Möbel und Kinderwiegen werden hier verkauft.

Wiegen Sonntagsmarkt in Kashgar

Will mich unter Hirten mischen,
An Oasen mich erfrischen,
Wenn mit Karawanen wandle,
Schal, Kaffee und Moschus handle;
Jeden Pfad will ich betreten
Von der Wüste zu den Städten

Goethe

Westöstlicher Diwan

New Silkroad

Unter dem Motto “One Belt, One Road” erlebt die Seidenstraße eine neue Blütezeit.

“Das Projekt One Belt, One Road (OBOR, chinesisch 一帶一路 / 一带一路, Pinyin Yīdài Yīlù ‚Ein Gürtel, eine Straße‘) beziehungsweise Belt and Road Initiative (BRI) bündelt seit 2013 die Interessen und Ziele der Volksrepublik China unter Staatspräsident Xi Jinping zum Auf- und Ausbau interkontinentaler Handels- und Infrastruktur-Netze zwischen der VR China und über 60 weiteren Ländern Afrikas, Asiens und Europas.

Die Bezeichnung Neue Seidenstraße (新絲綢之路 / 新丝绸之路, Xīn Sīchóuzhīlù) stellt die Verbindung zur historischen Seidenstraße her – wie auch beispielsweise beim Konkurrenzprojekt Verkehrskorridor Europa-Kaukasus-Asien (TRACECA).” (Wikipedia)

Links

Schleier entlang der Seidenstraße

Impressionen

Samarkand - Schah-e Sende

Samarkand

Buchara - Reiher an der Fassade

 

Turfan Basar

Seidenkokons werden ausgekocht

Jurte am Pamir Highway in Kirgistan

Bevölkerung CHina: Minderheiten

Kashgar 1992

Eierverkäufer in de Handwerkergasse

Yungang Grotten Felswand

Yungang Grotten bei Datong

Ulrike

Jahrgang 1955. Mehr als 30 Jahre Reise-Erfahrung in China und Asien. China-Expertin bei feel China. Lasst Euch von meinen Erfahrungen inspirieren! Nicht nur über China! Weitere Themen: Museen, Hamburg, Hannover, Rom, Paris, London u.v.m.
Ich freue mich über Eure Kommentare!
Ulrike

8 Kommentare

  • Mehmet

    Hallo Ulrike.
    Erst mal danke für diesen schönen Bericht.
    Nebenbei wollte ich nur kurz anmerken, dass Tee nicht nur in Indien heute noch “chai” genannt wird sondern auch in der Türkei, und zwar “Çay” (Tschai). Und dank dir weiss ich jetzt auch warum die Stadt in Kasachstan Almaata (türkische Schreibweise) heisst. Ich wusste zwar, da ich ja Türke bin, das Alma Apfel bedeutet (in der Türkei mittlerweile “Elma”), und Ata Vorfahre bzw. Ahn, Vater, Ursprung etc., aber nicht das der Apfel ursprünglich aus dieser Region stammt.
    Auch auf die Gefahr hin, dass du das alles schon weißt 🙂

    • Danke! Viele Völker Zentralasiens sind ja eng verbunden mit der Türkei. Ich hab nicht wirklich alle Schreibweisen für “Chai” aufgelistet. Aber so kann man gut sehen, welchen Weg der Tee bis zur Türkei genommen hat.
      Beste Grüße
      Ulrike

  • Marius

    Aktuell kann man ja fast täglich etwas Neues über die “Neue Seidenstraße” in den Medien lesen und sehen. Deine Meinung dazu würde mich interessieren – wie stehst du dazu? Viele Grüße!

    • Hallo Marius!
      Danke für Deinen Kommentar!
      Ich freue mich, wenn die Welt weiter zusammenwächst. Ich freue mich über den Austausch nicht nur von Waren sondern auch von Ideen, Kultur und Freundschaft. Im Moment beobachte ich erstmal die Entwicklung. Bin schon gespannt auf den Moment, wo man auch als Reisender einen Zug von Hamburg bis Peking nutzen kann.
      LG
      Ulrike

  • Eva Maria Nielsen

    Toll geschrieben Ulrike. Mein Sohn wurde dort geboren und deshalb fasziniert mich gerade diese Gegend. Sie liest sich ein wenig wie der Bericht eines Fantasy-Romans, so exotisch und farbig. Sehr gerne würde ich in einigen Jahren diese Reise selbst machen.

  • Bilder und Berichte über die Seidenstraße sind stets viel, viel Wasser auf die Mühlen meiner Phantasie! Tausend Dank dafür, liebe Ulrike.
    Es gibt übrigens eine neue und zweiteilige Doku über die neue Seidenstraße, sie wurde vor einigen Wochen erst ausgestrahlt, und findet sich bestimmt noch in der Mediathek.
    Liebe Grüße!

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