Blogempfehlung mus.er.me.ku

Der Name mus.er.me.ku steht für die Schwerpunkte des Blogs: Museum, Erinnerung, Medien, Kultur.

mus.er.me.ku – News zu Kunst und Kultur

mus.er.me.ku“Seit 2013 berichten Angelika Schoder und Damián Morán Dauchez bei musermeku.org wöchentlich über Kunst- und Kultur-Themen sowie über aktuelle Debatten aus dem Kulturbereich.

Die beiden berichten vor allem über Museen und Ausstellungen, doch es geht auch um den Einsatz von Social Media im Kulturbereich. Hier wird die Nutzung von Online-Angeboten in Kulturinstitutionen betrachtet und es werden Methoden der Kultur- und Kunstvermittlung hinterfragt.

Ergänzend findet man bei mus.er.me.ku auch Rezensionen von Kunstbüchern und Publikationen zu Ausstellungen sowie Reisetipps. Touristische Highlights und Sehenswürdigkeiten werden meist mit einem Schwerpunkt zu Kunst und Kultur vorgestellt.

musermeku

(c) A. Schoder

Ab und an berichten die beiden Autoren aus Hamburg auch von Kulturveranstaltungen, wie etwa Museumsnächte oder Oper- und Theateraufführungen.” So beschreiben die Autoren die Intentionen ihres Blogs selbst.

Und noch ein Zitat von der Seite:

Unser Ziel bei mus.er.me.ku ist es, einen möglichst umfangreichen Überblick über verschiedene Themenfelder im Kulturbereich zu bieten. Dabei geht es im Online-Magazin nicht nur um Museen, Ausstellungen und Veranstaltungen, sondern auch um Arbeitsbedingungen im Kulturbereich, um digitale Transformationsprozesse oder um wissenschaftliche Fragestellungen.

Seit 2013 also, und fast genauso lange lese ich regelmäßig mit. Manchmal begegne ich den beiden auf entsprechenden Veranstaltungen. Wir haben ähnliche Interessen. Wobei mein Schwerpunkt eher auf Archäologie und Geschichte liegt.

Bei mus.er.me.ku liebe ich es, auch mal einen Blick über meinen persönlichen Tellerrand hinweg auf Moderne Kunst und tolle moderne Museen werfen zu können.

Ein Schwerpunkt ist u.a. die Auseinandersetzung mit den digitalen Möglichkeiten, die Museen und Kunst haben. Immer wieder die Frage, wie können Museen und Künstler die Socialmedia und das Internet einsetzen, um für den modernen Besucher interessant zu bleiben.

Beispiel:

Instagram als Ausstellungsraum:iSOLATION. is it over yet?
In der Ausstellung „iSOLATION. is it over yet?“ zeigt der Künstler Andy Picci seine Werke in einem Augmented Reality-Filter im sozialen Netzwerk Instagram.

Zitat

Durch Augmented Reality (AR) wird der reale Raum um den Nutzer herum digital manipuliert. Das Smartphone erkennt die Position des Nutzers und so werden die heimischen vier Wände zum Ausstellungsraum, durch den man sich bewegen kann – ohne die eigene Wohnung verlassen zu müssen. Aus der Nähe kann man sich so die Skulpturen und Installationen von Andy Picci ansehen. Ein Blick nach oben zur Decke offenbart den Weltraum mitsamt Sternen, in dessen schwarzer Tiefe der Ausstellungsraum zu schweben scheint. Fast unheimlich wirkt die Geräuschkulisse, die wie in einer analogen Ausstellung Schritte und Stimmengewirr anderer Besucher aus verschiedenen Richtungen wahrnehmen lässt. Doch egal in welche Richtung man schaut: Man bleibt in der Ausstellung allein. Das Betreten des digitalen Raumes ist hier kein Weg aus der Isolation in der realen Welt.

Faszinierend – nicht wahr?

Passend zu dem Thema von mus.er.me.ku ist das Design der Webseite klar und stringend.

Alle Artikel sind von hohem wissenschaftlichen Niveau, dabei aber verständlich und unterhaltsam geschrieben. Alles wird mit Quellen belegt. Dabei fehlen auch nicht Hinweise auf ähnliche Themen oder Seiten, die weiter informieren.

Empfehlung: mus.er.me.ku ist ein Blog, der sogar mich für moderne und für digitale Kunst begeistern kann!

Jedem, der selbst einen Blog, eine Webseite betreibt, möchte ich ganz besonders diesen Artikel ans Herz legen: Tipps und Tools für eine barrierefreie Website

musermeku.org

Ulrike

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