Was ist Cannabis?

Cannabis gehört zu den ältesten vom Menschen genutzten Kulturpflanzen der Welt. Seit Jahrtausenden wird die Pflanze für unterschiedlichste Zwecke verwendet – als Rohstoff für Kleidung und Seile, als Nahrungsmittel, als Heilpflanze und als Rauschmittel.

Kaum eine andere Pflanze hat eine vergleichbar vielseitige Geschichte und zugleich eine so kontroverse gesellschaftliche und politische Entwicklung erlebt. Während Cannabis in vielen Kulturen über lange Zeit selbstverständlich genutzt wurde, geriet es im 20. Jahrhundert weltweit unter strenge Verbote. In den letzten Jahrzehnten hat es gewandelt. Wissenschaftliche Forschung, medizinische Anwendungen und gesetzliche Reformen haben das Interesse an Cannabis wieder deutlich erhöht.

Cannabis
Bild von Herbal Hemp auf Pixabay

Ich bin Cannabis auf meinen Reisen du öfters begegnet, aber ich habe es nie geraucht oder sonstwie zu mit genommen. Nur einmal habe ich zwei Jungens aus dem Zimmer in Bangkok geschmissen, weil sie mitten in der Nacht rauchen wollten.

Ansonsten bin ich der Meinung, dass jeder erwachsene Mensch selbst entscheidet, was er/sie mit seinem Körper und seiner Gesundheit macht. Doch in Asien gibt es strenge Gesetze, was den Besitz und Gebrauch von Drogen betrifft.

Als ich 1992 und 1993 in China war, gab es verschiedene Geschichten darüber, wie ganze Gruppen von Drogenhändlern durch die Dörfer marschiert wurden. Und anschließend vor eine Wand gestellt wurden und mit Schüssen hingerichtet wurden

Ok, das war damals. Aber ich bin sicher, so etwas ist auch in den letzten Jahren passiert. Dabei wurde kein Unterschied, ob es Heroin, Opium oder Marihuana handelt, gemacht wurde. In den letzten Jahren ist es stiller geworden, aber ich wette, dass Hinrichtungen wegen Drogen nach wie vor stattfinden, nur nicht mehr so öffentlich. Weiter unten dazu mehr!

Die verschieden Namen für Cannabis

Cannabis bezeichnet eine Pflanzengattung aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae). Die bekanntesten Arten beziehungsweise Unterarten sind Cannabis sativa, Cannabis indica und Cannabis ruderalis. Botanisch unterscheiden sie sich unter anderem in ihrer Wuchsform, ihrer Herkunft und teilweise in ihrer chemischen Zusammensetzung. In der Praxis werden viele heutige Sorten jedoch als Hybride gezüchtet, sodass die Grenzen zwischen den einzelnen Arten fließend geworden sind.

„Andere Bezeichnungen für diese Pflanzenprodukte sind Marihuana (für die weiblichen Blüten) und Haschisch (für das daraus gewonnene und gepresste Harz). Des Weiteren gibt es umgangssprachliche Ausdrücke in der „Kifferszene“ wie etwa Gras, englisch weed, Odd/Ott, Ganja, Grün oder Mary Jane.“(Wikipedia)

Mir ist unterwegs häufig der Name Ganja begegnet. Und, glaubt mir, ich kann den Geruch noch heute identifizieren!

Cannabis als Rauschmittel und seine Geschichte

Die Cannabispflanze enthält mehr als hundert verschiedene sogenannte Cannabinoide. Die beiden bekanntesten sind Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). THC ist hauptsächlich für die berauschende Wirkung verantwortlich. Es beeinflusst unter anderem Wahrnehmung, Stimmung, Gedächtnis und Koordination. CBD besitzt hingegen keine berauschende Wirkung und wird vor allem wegen seiner potenziell beruhigenden und entzündungshemmenden Eigenschaften untersucht. Darüber hinaus enthält Cannabis zahlreiche Terpene und Flavonoide, die Geruch, Geschmack und möglicherweise ebenfalls bestimmte Wirkungen beeinflussen.

Die Ursprünge des Cannabisanbaus reichen mehrere tausend Jahre zurück. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass die Pflanze bereits vor mehr als 10.000 Jahren in Zentralasien bekannt war. Besonders im Gebiet des heutigen China und der Mongolei wurde Hanf früh kultiviert. Dort nutzten Menschen die robusten Fasern zur Herstellung von Seilen, Fischernetzen, Kleidung und später auch von Papier. Hanfsamen dienten zudem als nahrhafte Lebensmittel und lieferten wertvolle Öle.

Die ältesten schriftlichen Hinweise auf die medizinische Verwendung stammen aus dem alten China. Bereits mehrere Jahrtausende vor unserer Zeitrechnung beschrieben chinesische Gelehrte Cannabis als Heilpflanze. Überlieferungen schreiben dem legendären Kaiser Shen Nong zu, Cannabis gegen Schmerzen, Rheuma, Verstopfung und verschiedene andere Beschwerden empfohlen zu haben. Ob diese Berichte historisch exakt sind oder späteren Ursprungs, lässt sich heute nicht sicher feststellen. Fest steht jedoch, dass Cannabis in der traditionellen chinesischen Medizin über viele Jahrhunderte eine Rolle spielte.

Matijuhana

Auch in Indien entwickelte Cannabis eine lange kulturelle und religiöse Tradition. Im Hinduismus gilt die Pflanze in einigen Überlieferungen als heilig und wird mit dem Gott Shiva in Verbindung gebracht. Getränke wie Bhang, die aus Cannabisblättern und Gewürzen hergestellt werden, werden bis heute bei bestimmten religiösen Festen konsumiert. In der ayurvedischen Medizin fand Cannabis ebenfalls Anwendung, beispielsweise zur Behandlung von Schmerzen, Schlafproblemen oder Verdauungsbeschwerden. Gleichzeitig wurde seine bewusstseinsverändernde Wirkung von Asketen und Mystikern genutzt, um Meditation und spirituelle Erfahrungen zu unterstützen.

Auch die Seidenstraße trug zur Verbreitung bei

Über Handelsrouten gelangte Cannabis in den Nahen Osten und später nach Afrika. Im Persischen Reich und in arabischen Regionen entwickelte sich insbesondere der Gebrauch von Haschisch, einem Harz der Cannabispflanze mit erhöhtem THC-Gehalt. Mittelalterliche Ärzte beschrieben Cannabis in medizinischen Schriften, während Dichter und Reisende von seinem Genuss berichteten. Die Verbreitung erfolgte unter anderem entlang der Seidenstraße, die Asien mit Europa verband.

In Europa war Hanf zunächst vor allem als Nutzpflanze von großer Bedeutung. Vom Mittelalter bis weit in die Neuzeit gehörte Hanf zu den wichtigsten Faserpflanzen überhaupt. Aus seinen widerstandsfähigen Fasern wurden Segel, Taue, Kleidung, Säcke und Papier hergestellt. Besonders für die Schifffahrt war Hanf unverzichtbar. Ohne die reißfesten Seile und Segel aus Hanf wären viele Entdeckungsreisen und der internationale Handel der damaligen Zeit kaum möglich gewesen. Zahlreiche europäische Staaten förderten daher gezielt den Hanfanbau.

Die medizinische Nutzung gewann im 19. Jahrhundert in Europa und Nordamerika zunehmend an Bedeutung. Britische Ärzte, die in Indien tätig waren, berichteten über die therapeutischen Eigenschaften der Pflanze und führten Cannabispräparate in die westliche Medizin ein. Besonders der irische Arzt William Brooke O’Shaughnessy gilt als Wegbereiter der medizinischen Cannabisforschung. Er dokumentierte Anwendungen gegen Schmerzen, Muskelkrämpfe und epileptische Anfälle. In den folgenden Jahrzehnten wurden Cannabisextrakte in vielen Apotheken verkauft und fanden Eingang in medizinische Lehrbücher.

Vom 20. Jahrhundert bis heute

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts änderte sich die gesellschaftliche Einstellung gegenüber Cannabis grundlegend. Verschiedene politische, soziale und wirtschaftliche Faktoren führten dazu, dass zahlreiche Länder den Gebrauch zunehmend einschränkten. In den Vereinigten Staaten entstanden Kampagnen, die Cannabis mit Kriminalität und gesellschaftlichem Verfall in Verbindung brachten. Viele dieser Darstellungen waren wissenschaftlich nicht fundiert und wurden durch Vorurteile, politische Interessen und Fehlinformationen beeinflusst. In den folgenden Jahrzehnten führten internationale Abkommen dazu, dass Cannabis in vielen Staaten verboten oder streng reguliert wurde.

Der sogenannte „Krieg gegen Drogen“, der insbesondere ab den 1970er-Jahren intensiv geführt wurde, verschärfte diese Entwicklung. Besitz, Anbau und Handel wurden in zahlreichen Ländern mit hohen Strafen belegt. Gleichzeitig blieb Cannabis jedoch eine der weltweit am häufigsten konsumierten psychoaktiven Substanzen. Trotz umfangreicher Strafverfolgung ließ sich der Konsum langfristig nicht verhindern, wodurch zunehmend Diskussionen über Sinn und Wirksamkeit der Verbote entstanden.

Seit den 1990er-Jahren setzte ein erneutes Umdenken ein. Wissenschaftliche Untersuchungen führten zur Entdeckung des Endocannabinoid-Systems – eines komplexen Signalnetzwerks im menschlichen Körper, das unter anderem an der Regulation von Schmerz, Appetit, Schlaf, Stimmung und Immunfunktionen beteiligt ist. Diese Erkenntnisse lieferten neue Erklärungsansätze für die Wirkung von Cannabinoiden und förderten das Interesse an medizinischen Anwendungen.

Der Wandel

Heute wird medizinisches Cannabis in verschiedenen Ländern unter ärztlicher Aufsicht eingesetzt. Je nach nationaler Gesetzgebung kann es beispielsweise zur Behandlung chronischer Schmerzen, bestimmter Formen der Epilepsie, Spastiken bei Multipler Sklerose oder zur Linderung von Übelkeit im Zusammenhang mit Chemotherapien verschrieben werden. Gleichzeitig wird intensiv erforscht, bei welchen Erkrankungen Cannabis tatsächlich wirksam ist und wo seine Grenzen liegen. Die wissenschaftliche Bewertung unterscheidet dabei klar zwischen gut belegten Anwendungen und Bereichen, in denen die Datenlage bislang unzureichend ist.

Auch gesellschaftlich hat sich die Wahrnehmung verändert. Mehrere Staaten haben Cannabis für medizinische oder auch nichtmedizinische Zwecke legalisiert oder entkriminalisiert. Befürworter argumentieren mit dem Schutz der Verbraucher, der Eindämmung des Schwarzmarktes und einer besseren Qualitätskontrolle. Kritiker weisen auf mögliche gesundheitliche Risiken hin, insbesondere für Jugendliche und junge Erwachsene, deren Gehirn sich noch in der Entwicklung befindet.

Die Wirkungen von Cannabis können sehr unterschiedlich ausfallen und hängen unter anderem von der Sorte, dem THC-Gehalt, der Konsumform, der Dosierung sowie individuellen Faktoren ab. Häufig berichten Konsumierende über Entspannung, veränderte Sinneswahrnehmungen, gesteigerten Appetit oder ein verändertes Zeitempfinden. Gleichzeitig können Nebenwirkungen wie Konzentrationsstörungen, Schwindel, Angstgefühle oder eine eingeschränkte Reaktionsfähigkeit auftreten. Ein regelmäßiger und hochdosierter Konsum kann mit gesundheitlichen Risiken verbunden sein und das Risiko für eine Abhängigkeit erhöhen. Besonders für Minderjährige sowie während Schwangerschaft und Stillzeit wird vom Konsum abgeraten.

Neben der Nutzung als Arznei und Genussmittel erlebt auch der industrielle Hanfanbau eine Renaissance. Sorten mit sehr geringem THC-Gehalt werden zur Herstellung von Textilien, Baustoffen, Papier, Dämmmaterialien, Biokunststoffen und Lebensmitteln verwendet. Hanf gilt als ressourcenschonende Kulturpflanze, da er vergleichsweise schnell wächst, viele Böden verbessert und für zahlreiche nachhaltige Produkte genutzt werden kann.

Fazit

Die Geschichte von Cannabis zeigt eindrucksvoll, wie sich die Bedeutung einer Pflanze im Laufe der Zeit verändern kann. Von einer der wichtigsten Nutzpflanzen der frühen Hochkulturen über ein traditionelles Heilmittel bis hin zu einem weltweit kontrovers diskutierten Rauschmittel und modernen Arzneistoff spiegelt Cannabis den Wandel wissenschaftlicher Erkenntnisse, gesellschaftlicher Werte und politischer Entscheidungen wider. Heute steht die Pflanze erneut im Mittelpunkt intensiver Forschung. Dabei geht es nicht nur um ihre Risiken und ihren verantwortungsvollen Umgang, sondern auch um ihr medizinisches Potenzial und ihre Bedeutung als vielseitiger Rohstoff für eine nachhaltigere Zukunft.

Cannabis in China – Verfolgung, Strafverfolgung und rechtliche Konsequenzen

Die Volksrepublik China verfolgt seit Jahrzehnten eine der weltweit strengsten Drogenpolitiken. Cannabis wird rechtlich nicht von anderen illegalen Betäubungsmitteln wie Heroin, Kokain oder Methamphetamin unterschieden, sondern als kontrollierte Droge eingestuft. Der Staat verfolgt eine sogenannte Null-Toleranz-Politik, die sowohl den Besitz und Konsum als auch den Anbau, Handel, Transport und die Herstellung von Cannabis unter Strafe stellt. Eine Legalisierung für medizinische oder private Zwecke existiert auf dem chinesischen Festland nicht. Lediglich der Anbau von Industriehanf mit einem sehr niedrigen THC-Gehalt ist in einigen Provinzen unter staatlicher Genehmigung zulässig.

Die strikte Haltung Chinas ist eng mit den historischen Erfahrungen des Landes verbunden. Die Erinnerung an die Opiumkriege des 19. Jahrhunderts und die massiven gesellschaftlichen Folgen des Drogenkonsums prägen bis heute die staatliche Drogenpolitik. Die chinesische Regierung betrachtet Drogen nicht nur als Gesundheitsproblem, sondern auch als Bedrohung für die öffentliche Ordnung, die nationale Sicherheit und die gesellschaftliche Stabilität. Entsprechend werden Drogendelikte konsequent verfolgt und hart bestraft.

Bereits der Konsum von Cannabis kann erhebliche rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Personen, die beim Konsum oder Besitz kleiner Mengen Cannabis angetroffen werden oder durch einen positiven Drogentest auffallen, müssen mit administrativen Sanktionen rechnen. Diese können Geldbußen, eine mehrtägige Inhaftierung sowie die Verpflichtung zur Teilnahme an staatlichen Entzugs- oder Rehabilitationsmaßnahmen umfassen. Bei wiederholtem Drogenkonsum können Behörden eine längere Zwangsrehabilitation anordnen, die die persönliche Freiheit erheblich einschränkt. (gongbao.court.gov.cn)

Deutlich schwerer werden Herstellung, Schmuggel, Transport und Handel mit Cannabis geahndet. Das chinesische Strafrecht sieht hierfür langjährige Freiheitsstrafen bis hin zu lebenslanger Haft vor. In besonders schweren Fällen, insbesondere bei organisiertem Drogenhandel oder großen Mengen von Betäubungsmitteln, kann nach chinesischem Recht sogar die Todesstrafe verhängt werden. Diese Strafandrohung gilt grundsätzlich für schwere Drogendelikte und umfasst auch Cannabis, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. (gongbao.court.gov.cn)

Die Strafverfolgung in China

Die Strafverfolgung beschränkt sich nicht ausschließlich auf chinesische Staatsangehörige. Auch ausländische Reisende, Studierende oder Geschäftsleute unterliegen denselben Gesetzen. Chinesische Behörden führen regelmäßig Drogentests durch und können Personen bereits aufgrund eines positiven Nachweises von Cannabis belangen. In Einzelfällen wurden ausländische Staatsangehörige nach einer administrativen Haft ausgewiesen oder abgeschoben. Teilweise berücksichtigen die Behörden sogar einen im Ausland erfolgten Cannabiskonsum, wenn dieser durch Tests nachgewiesen werden kann und die betroffene Person sich anschließend in China aufhält. (AP News)

Die chinesische Polizei arbeitet im Bereich der Drogenbekämpfung eng mit Zoll-, Grenz- und Sicherheitsbehörden zusammen. Moderne Überwachungstechniken, regelmäßige Kontrollen sowie umfangreiche Aufklärungskampagnen sollen den Drogenkonsum verhindern. Jährlich finden landesweite Aktionen zum Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch statt, bei denen Drogen vernichtet und Informationskampagnen durchgeführt werden. Drogendelikte werden in den staatlichen Medien häufig öffentlich thematisiert, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen.

Trotz der strengen Gesetzgebung besitzt China eine bedeutende Hanfindustrie. In mehreren Provinzen wird Industriehanf unter staatlicher Kontrolle angebaut und zur Herstellung von Textilien, Papier, Kosmetik und anderen Industrieprodukten genutzt. Der Anbau erfolgt ausschließlich unter strengen gesetzlichen Auflagen und bezieht sich auf Sorten mit sehr geringem THC-Gehalt. Zwischen dem industriellen Hanfanbau und dem Konsum von Cannabis als Rauschmittel unterscheidet die chinesische Gesetzgebung daher eindeutig.

Insgesamt gehört China zu den Ländern mit den strengsten Cannabisgesetzen weltweit. Während zahlreiche Staaten in den vergangenen Jahren ihre Gesetzgebung liberalisiert oder medizinisches Cannabis zugelassen haben, hält die chinesische Regierung unverändert an ihrer Null-Toleranz-Strategie fest. Besitz, Konsum, Anbau und Handel werden konsequent verfolgt und können – je nach Schwere des Delikts – von Geldbußen und kurzfristiger Inhaftierung bis hin zu lebenslangen Freiheitsstrafen oder in besonders schweren Fällen sogar zur Todesstrafe führen.

Anmerkung: Cannabis auf Chinesisch

大麻 • dàmá = groß + Hanf (auch: betäubt) = Hanf, Cannabis

Quellen

  • Booth, M. (2003). Cannabis: A History. St. Martin’s Press.
  • Clarke, R. C., & Merlin, M. D. (2013). Cannabis: Evolution and Ethnobotany. University of California Press.
  • Russo, E. B. (2007). History of Cannabis and Its Preparations in Saga, Science, and Sobriquet. Chemistry & Biodiversity, 4(8), 1614–1648.
  • United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC). (2023). World Drug Report 2023.

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Ulrike
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