Blogparade: Ohne Corona hätte ich das nicht erlebt!

Zuletzt aktualisiert vor 1 Monat

Das Jahr 2020 geht zu Ende. ein Jahr, das man sich ohne Corona, ohne diese schreckliche Krankheit und Pandemie, die die ganze Welt immer noch in Atem hält, gar nicht mehr vorstellen kann.

Für viele war es ein schlimmes Jahr. Manche Traumreise fiel ins Wasser, manche Party und Feiern waren kaum möglich, manche Freunde und Verwandte sind unerreichbar geworden.

Vom Winde verweht vor den Seehundbänken

Vom Winde verweht

Trotzdem konnten wir besondere Highlights erleben, Highlights, die wir vielleicht ohne Corona gar nicht gesehen hätten, Einblicke in Welten, die uns normalerweise verborgen bleiben. Freundschaften, die wir in Zeiten ohne Corona nicht geschlossen hätten.

AKTUELL: 10 spannende inspirierende Beiträge sind eingegangen. Sie zeigen, dass 2020 nicht alles schlecht war. Für manche haben sich ganz neue Türen geöffnet! Siehe weiter unten!

Blogparade “ohne Corona”

Ich möchte mehr von Euren Erlebnissen erfahren, von den Einsichten, die vielleicht ohne Corona gar nicht möglich gewesen wären, Abenteuer, an die Ihr ohne Corona nie im Leben gedacht hättet!

Was habt Ihr besonderes erlebt? Was war sogar positiv für Euch an diesem Jahr 2020, dem Jahr der Corona-Pandemie?

Schreibt einen Artikel dazu:

  • mindestens 300 Wörter
  • 1 Foto oder mehr
  • Ende der Blogparade ist der 31.01.2021 offen
  • Verlinkt auf diesen Artikel

Meldet mir Euren Artikel. Oder schreibt einen kurzen Absatz. Im Februar werde ich in einem neuen Artikel alle Beiträge in Form eines Roundups zusammenfassen. Natürlich mit einem Link zu Eurem Artikel “ohne Corona” oder zu Eurem Blog.

Meine besonderen Highlights 2020 ohne Corona 

Ich war im Fernsehen!

Corona fing für mich tatsächlich mit einem Interview im NDR an! Kaum hatte der erste Lockdown im März begonnen, erreichte mich eine Anfrage des NDR für ein kurzes Interview.

Allergings ging es nicht um mich als Reisebloggerin oder als China-Expertin. Man war auf mich durch einen Post in einer speziellen Corona-Hilfsgruppe auf Facebook aufmerksam geworden. Als alleinstehende Frau Mitte 60 gehöre ich zu den Menschen, die von Anfang an zu den Risikopersonen gezählt wurden.

Ulrike in der Bahnhofsmission

Ulrike in der Bahnhofsmission

Besonders belastet durch den Lockdown, der Isolation und Einsamkeit mit sich brachte. Ich erzählte dem NDR-Team, wie furchtbar es für mich war. dass ich meinen greisen Vater nicht mehr im Pflegeheim besuchen durfte. Am Abend kam das Ganze als kurzer Beitrag im Hamburger Regionalprogramm.

Es blieb nicht das einzige Mal, dass ich dieses Jahr im Fernsehen war. In einem kurzen Beitrag zu 125 Jahren Bahnhofsmission hatte ich noch einen winzigen Auftritt in der blauen Jacke der BM bei einer Runde auf dem Hamburger Hauptbahnhof.

Das hätte ich ohne Corona nicht erlebt!

Die Bahnhofsmission – immer da

Ich war im Puff!

Im Sommer kam es zu einem persönlichen Höhepunkt, denn ich konnte einen Blick in die geheimnisumwitterte Herbertstraße auf St. Pauli werfen!

Es gab einen Tag der offenen Tür in dieser abgeschotteten Bordellstraße. Ich erfuhr davon und meine Neugier war sofort geweckt! Wann hat man als Frau mit einem bürgerlichen Leben denn jemals die Gelegenheit, einen Puff von innen zu sehen? Sich ein persönliches Bild vom Leben der Prostituierten zu machen?

Eingang zur Herbertstraße

Eingang zur Herbertstraße 2020

Es war ein wirklich ganz besonderes Erlebnis, das ich ohne Corona ganz bestimmt nicht gehabt hätte!

Entdeckungen vor der Haustür

Viele Blogger haben entdeckt, dass man auch vor der eigenen Haustür interessante und spannende Welten entdecken kann, dass Deutschland schön ist und viel zu bieten hat. Der Begriff “Mikroabenteuer” entstand.

Es ist nicht so, dass mir die Parks und Sehenswürdigkeiten in Hamburg bisher uninteressant erschienen. Doch in diesem Jahr habe ich meine Touren vor der eigenen Haustür verstärkt. Hach! Hamburg kann so schön sein! Selbst ein so wenig nobler Stadtteil wie Horn hat seine schönen Ecken.

Blohms Park Löwe ohne Corona

Löwe im Blohms Park

Neue Freundschaften

Manchmal habe ich den Eindruck, ich brauche nur in den Raum zu rufen “Ich bin alte und alleinstehend. Ich bin Risikoperson!” und schon melden sich liebe Menschen, die für mich einkaufen gehen wollen oder mit mir spazieren gehen.

Ich habe in diesem schwierigen Corona-Jahr ganz viele hilfsbereite und tolle Menschen kennen gelernt! Dafür bin ich sehr dankbar!

Durch manche Freunde habe ich mich auch an Zoom-Meetings gewöhnt und finde die gar nicht mehr schwierig. Die viele Freizeit bietet auch Gelegenheiten, neues zu lernen. So gewöhne ich mich früher als ursprünglich gedacht an die Freiheiten des Rentnerdaseins!

Zusammenfassung

Das Jahr 2020 hat trotz oder auch wegen der Corona-Pandemie neue Herausforderungen mit sich gebracht. Es war nicht immer nur schrecklich. Schreibt mir von Euren Erfahrungen, vor allem auch von den guten Dingen, die es vielleicht ohne Corona gar nicht gegeben hätte! Ich bin gespannt und freue mich schon auf Eure Beiträge!

Beiträge

Verbotene Stadt – fast leer!

Verbotene Stadt - fast leer

(c) Gerlind Böwer

Im Mai öffnete nach dem ersten Lockdown in Peking die Verbotene Stadt wieder ihre Tore für Besucher. Aber nicht mehr 80.000 Besucher durften rein, sondern nur noch 5.000 pro Tag! Die Verbotene Stadt ohne Touristenmassen zu erleben, ist sicherlich etwas, was es ohne Corona nicht gegeben hätte! Linni vom Blog ombidombi war da!

Abschied von China

Christoph, der Schwabenbummler, hat die vergangenen 5 Jahre in dem zauberhaften Suzhou in China gelegt. Dieses Jahr kam sein Abschied. Dieser gestaltete sich durch Corona nicht ganz einfach. So konnte er u.a. ein unfassbar menschenleeres China erleben. Aber Ende April hatte das Leben in China fast schon wieder zur Normalität. Christoph erzählt von Essen mit Freunden im Restaurant und von den Auftritten mit seiner Band – Aktivitäten wie in Zeiten ohne Corona, die wir uns im Moment kaum noch vorstellen können! Abschied von China.

Ein neues Haus in Frankreich

“Als die Unwetterkatastrophe in Südfrankreich Breil-sur-Roya und unseren ersten Tag im neuen Haus zerstörte.”

Feli vom Blog Berlinerin in Frankreich beschreibt ein ganz spezielles Erlebnis. Sie kam im September auf die verrückte Idee, in einer wunderschönen und abgelegenen Ecke in Frankreich ein Haus zu kaufen!

Nach acht Wochen Ausgangsperre in Südfrankreich war die Idee gereift. Ende September war das Traumhaus gefunden und gekauft! Kurz darauf , noch bevor man einziehen konnte, passiert die Katastrophe. Groß ist die Angst, dass das Haus nicht mehr steht. Wie die Geschichte mitten in der Corona-Zeit ausgegangen ist, lest Ihr hier. Ein wirklich packender Bericht mit tollen Fotos!

Ohne Corona hätte ich das nie gemacht!

Der Beitrag von Gabriela und dem Blog Gabriela auf Reisen erzählt von ihren Abenteuern und Erlebnissen in einem turbulenten Jahr. Donau statt Yukon, Schwarzwald statt Kanada. Gabriela lernt das Wandern und das Homeoffice kennen. Ein E-Bike erweitert den Aktionsradius. Gabriela schreibt stilsicher mit viel positivem Denken. Auch von einem schlimmen Kreuzbandriss lässt sie sich nicht unterkriegen. Ein sehr lesenswerter Artikel mit eindrucksvollen Fotos.

Schwarzwald

Herbst im Schwarzwald (c) Gabriela Kern

Ohne Corona hätte ich nie …

Kasia vom Blog Windrose.Rocks fasst in ihrem Beitrag zusammen, was alles anders war in 2020. Viele können das Meiste nachvollziehen und haben manches selbst erlebt: Es entstanden neue Wörter und neue Umgangsformen. Zahlreich Videokonferenzen statt Meetings im Büro. “Eine neue Kultur des Miteinanders ist am entstehen, mal sehen, ob und wie lange dies anhält. Wie sich die Gesellschaft insgesamt entwickelt.”

“Ich denke, ohne Corona hätten wir vieles so nicht getan, nicht gesehen und nicht erlebt wie in diesem (und im letzten) Jahr. Doch so langsam könnte es auch wieder gut sein. So langsam träume ich wieder von Reisen, von vollen Städten und Menschen, die zusammen sind. So langsam könnte es wieder „nach Corona“ sein…”, schreibt Kasia. Wie recht sie hat!

Ihr Artikel “Ohne Corona hätte ich nie…” ist packend und humorvoll geschrieben.

Ein besonderes Chorkonzert

…beschreibt Vera vom Blog A Cuppa Travelling in ihrem Beitrag. Aber nicht nur das hat das Coronajahr für sie gebracht. Geänderte Reisepläne führen sie auf die Spuren ihrer Familiengeschichte, Mehr Zeit ist für Garten und Gemüsebeet da.

“Es war eine spannende Zeit für uns. Aber mir hat es sehr gut getan sich einfach mal auf eine Sache konzentrieren zu können, in Ruhe zusammen an irgendwas zu arbeiten. Statt ganz schnell einzustudieren weil das nächste auch schon ansteht. Es hat uns finde ich sehr geholfen und wir haben als Chor einen Schritt nach vorne gemacht, gerade in der Zeit wo wir insgesamt einige Schritte zurück machen mussten. So schwer das Jahr für alle Theater auch war (und immer noch ist), das ist was wofür ich sehr dankbar bin und womit ich auch nicht gerechnet hätte in diesem fast theaterlosen Jahr. Leider haben wir von zwei geplanten Konzerte nur eins singen können…am nächsten Tag mussten alle Theater wieder schließen. Und wir warten immer noch auf grünes Licht damit wir wieder spielen dürfen.”

Veras Artikel ist spannend zu lesen und mit vielen tollen Fotos ausgestattet!

… wegen Corona?

Und noch ein spannender Artikel auf dem Blog Meine Sicht der Welt!

Doris beschreibt darin, dass sie durch die Zeiten im Homeoffice dazu angestoßen wurde, aufs Land umzuziehen.

“: ich habe den Umzug aufs Land nicht wegen Covid19 gemacht, aber mit … Das ist jetzt etwas doppeldeutig, passt aber irgendwie? Auch im Hinblick auf aktuelle Berichterstattungen, dass viele durch das Homeoffice lieber pendeln, als teure Mieten in der Stadt zu bezahlen. Für mich ganz persönlich ist es zudem einfach ein Stück Lebensqualität, das ich mir zurückhole.”

Mein 2020 – kein verlorenes Jahr

Philipp vom Blog “Shadowelf – Gothic-Geek Blog” nimmt mit einem wunderbaren und für mich ungewöhnlichen Einblick in eine mir fremde Welt teil.  Sein Blog und Erleben ist von der Gaming-Szene bestimmt.

“Gaming, Dota und Twitch
Da ich schon vorher oft mit Freunden Dota spielte, war  die Isolation anfangs auch nicht problematisch für mich. Ich stellte sogar meinen Internet-Vertrag um, um zukünftig auf Twitch streamen zu können. Ich mache das auch weiterhin, also schaut gerne einmal rein: ShadowelfTV”

Private Veränderungen und mehr: Philipp nutzte die Gelegenheiten, die sich boten. Schaut Euch seinen packenden Jahresrückblick unbedingt an!

Ohne Corona

Auf dem Blog Segeln mit Yemanja gibt es einen schönen Beitrag von Steffi.

“Wir waren in der glücklichen Lage, auch das vergangene Corona-Jahr genießen zu können. Dafür bin ich sehr dankbar. Und nicht nur das: Viel Schönes konnten wir nur erleben, weil unsere ursprünglichen Pläne nicht funktionierten. Ohne Corona hätte ich vieles so nicht erlebt. Und am Ende des Jahres habe ich sogar etwas Grundlegendes über mich selbst begriffen.”

Bunte Tulpen, Glühwürmchen, Familienbesuche und kurze Reisen. Letzteres unter den besondere Bedingungen der Pandemie! Ein durchaus abwechslungsreiches Jahr, das ohne Corona sicherlich anders ausgesehen hätte!

28.03.2021 Und noch ein Beitrag!

Corona und neues Erleben trotz Lockdown

Jetzt ist noch ein Beitrag eingetrudelt, wo ich schon gar nicht mehr mit weiteren Teilnehmern gerechnet hatte! Und nachdem ich den gelesen habe, muss ich sagen, den möchte ich nicht missen!

Manuela vom Blog Chaosreporter schreibt mit viel Humor über ihr Leben im Lockdown. Sie bleibt optimistisch und findet Freude in kleinen Ding. Sie hat aber auch Zeit gefunden, im Lockdown ein eBook zu schreiben.

“Dann lernte ich, man kann auch gut ein Jahr ohne Friseur auskommen, weder bekommt man gleich Spliss wie einem im TV eingeredet wird, noch bekommt man lila Streifen im Gesicht davon. Vielleicht habe ich nur gutes Material auf dem Köpfchen? Wer weiß.”

Mir gefällt der Beitrag über neues Erleben trotz Lockdown sehr lesenswert! Und Ihr?

Ulrike

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