Reiseverkehrskauffrau – ein voll krasser Beruf

Ich bin Reiseverkehrskauffrau. Meine Ausbildung fand zwischen 1976 und 1978 statt. Heute, mehr als 40 Jahre danach, blicke ich darauf zurück. War das damals die richtige Berufswahl? Was war gut, was schlecht?

Reiseverkehrskauffrau

Was habe ich von diesem Beruf erwartet?

Sonnenschein, die schönen Seiten des Lebens, den Menschen ihre Träume zu erfüllen, Erlebnisse, Erholung, Abenteuer. Achja, ein netter, entspannter Job, in dem ich viele Menschen kennen lernen würde und ferne Länder entdecken konnte!

Eigentlich also ein unkomplizierter, friedlicher Sonnenschein-Job. Immer lächeln und Freude verbreiten.

Reiseverkehrskaufleute - Berufsbild
Hauptaufgabe des Berufs Reiseverkehrskaufleute organisieren und vermitteln Reisen. Sie beraten und informieren ihre Kunden über Reiseziele und -verbindungen; für Touristikunternehmen stellen sie Baustein- und Komplettangebote zusammen.Reisweverkehrskauffrau

Aufgaben und Tätigkeiten (Kurzform)

Ob Urlaub oder Geschäftsreise – damit unterwegs und am Zielort alles glattgeht, planen Reiseverkehrskaufleute von der Anreise über die Unterkunft bis zur Rückreise den gesamten Ablauf. Bei Reiseveranstaltern organisieren sie Individual- und Pauschalreisen und arbeiten mit Verkehrsbetrieben zusammen.

In Reisebüros beraten sie ihre Kunden über Urlaubs- und Geschäftsreisen, ermitteln Reiseverbindungen und Übernachtungsmöglichkeiten zu den gewünschten Terminen und tätigen die Reservierungen. Sie verkaufen Pauschalurlaube, aber auch einzelne Tickets für Bus, Bahn, Flugzeug oder Schiff und vermitteln Unterkünfte in Hotels oder Ferienwohnungen. Damit sie ihre Kunden fachkundig beraten können, benötigen sie fundierte Kenntnisse über die Urlaubsländer und das jeweilige Angebot. Außerdem bearbeiten Reiseverkehrskaufleute kaufmännische Vorgänge wie Abrechnungen, Stornierungen und Reklamationen.

Quelle: Arbeitsagentur 2011

Das Berufsbild ist also sehr komplex und beinhaltet auch, dass man sich ständig fortbilden muss. Denn Einreisebestimmungen, Gesetze zum Datenschutz, Hotelkategorien ändern sich ständig. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das früher noch nicht so schwierig war.

Nicht nur Sonnenschein

Doch auch schon in den 70ern und 80ern gab es Ereignisse, die bis an meinen Schreibtisch in einem großen Allround-Reisebüro drangen.

Flugzeugabstürze, Entführungen, Terroranschläge

Das Fliegen war damals noch bei weitem nicht so normal wie heute. Und vielleicht auch nicht so sicher. Es gab immer wieder Abstürze. Im Reisebüro wurden wir dann auch mit den Ängsten unserer Kunden konfrontiert.

Ich habe von Anfang darauf geachtet, morgens die aktuellen Nachrichten zu hören. Da ging es mir vor allem darum, auf die ängstlichen Nachfragen der Kunden schnell reagieren zu können.

Auch wenn solche Ereignisse nicht jeden Tag passieren, so wirken sie über lange Zeit nachhaltig.Reisewarnung

Beispiel Ägypten

In den 1990er Jahren arbeitete ich in einem türkischen Reisebüro, das auch einen Schalter am Flughafen hatte. Sonntags drängten sich dort die Menschen, die meinten, dass sie ein Reiseschnäppchen ergattern konnten. Da wurde ohne groß zu überlegen der nächste Urlaub gebucht. Manch einer bereute schon am nächsten Tag seine voreilige Entscheidung und stand dann mir im Stadtbüro gegenüber, wo ich Büroleiterin war. In der Regel konnte ich die Menschen schnell beruhigen  und sie davon überzeugen, dass sie ein tolles Hotel und einen schönen Urlaub gebucht hatten.

Doch eines Tages saß mir ein Ehepaar gegenüber, dass in vorwurfsvollem Ton klagte: “Wie konnten Sie uns eine Nilkreuzfahrt verkaufen?! Da werden westliche Frauen angegriffen und ermordet!” Huch, davon hatte ich noch nichts gehört  Eigentlich war es in den vergangenen Monaten recht ruhig in Ägypten gewesen. Ich fragte also nach, ob sie mir genaueres erzählen könnten.

Der Mann legte dann beruhigend seine Hand auf die Schulter der Frau und sagte: “Das war letztes Jahr im November!” Also schon fast ein Jahr vorher. Da war es für mich leicht, ihre Sorgen auszuräumen.

Nilkreuzfahrt

Nilkreuzfahrt

Beispiel: Pestausbruch in Russland

1989 war ich Produktmanager für UdSSR-Reisen bei einem Veranstalter. Vor allem war ich für die Organisation von Wolga-Don-Kreuzfahrten zuständig.

Aufgeregter Anruf eines Kunden: “Sie müssen sofort alle Reisen in die UdSSR (Russland) absagen!! Dort ist die Pest ausgebrochen!” Ups! Davon wusste ich ja gar nichts! Damals ohne Internet, ohne Google, war es ziemlich schwierig, genaueres zu erfahren. Aber ich hatte gute Verbindungen zu meinen Kollegen in  der UdSSR.

Schnell stellte sich heraus, dass es tatsächlich einen (!) Fall von Pest gab, in einer kleinen Stadt im Altai-Gebirge, rund 3.000 Kilometer von Kazan, wo die Flusskreuzfahrt beginnen sollte, entfernt. Auch in diesem Fall konnte ich den Kunden schnell beruhigen.

Die großen Dramen

Solche Ereignisse wie die o.g. waren in jedem Fall schrecklich. Doch meistens stand dann für einen Tag oder eine Woche kurz das Leben still. Bald beruhigten sich die Menschen wieder. Doch manche waren so beunruhigt, dass sie für eine Weile nicht mehr reisen wollten.

Manche stiegen in kein Flugzeug mehr ein, wenn es aktuelle Berichte von Flugzeugabstürzen gab. Oder sie wollten nicht mehr mit dem Zug fahren (z.B. nach dem ICE-Unglück 1998 in Eschede).

Nach kurzer Zeit kehrte aber wieder die Reiselust zurück. Sie war bei den meisten stärker als die Angst.

Air China

A380

Diese Vorfälle hatten auch nicht wirklich Einfluss auf mein Leben bzw. auf das Reisebüro, den Reiseveranstalter selbst.

Doch es gab sie in meinem Leben, die wirklich existenzbedrohenden Katastrophen. Auch hier will ich nur ein paar Bespiele nennen, die mein (Berufs-)Leben sehr beeinflusst haben:

Golfkrieg und Golfkrise 1990

Der Zweite Golfkrieg begann mit der Eroberung Kuwaits durch den Irak am 2. August 1990. Am 28. August wurde Kuwait durch den Irak annektiert. Ab dem 16. Januar 1991 begann eine Koalition, angeführt von den USA und legitimiert durch die Resolution 678 des UN-Sicherheitsrates, mit Kampfhandlungen zur Befreiung Kuwaits. Wikipedia

Das bedeutete, dass zu einer Zeit, als ich meine Große Asienreise 1991/92 plante, ein Krieg herrschte, der, wie manche unkten, zum 3. Weltkrieg führen würde. Teilweise beruhigte sich die Lage schon im Herbst. Ich reiste mit meiner Mutter nach Ägypten, einem Land, dass in diesem Jahr darunter litt, dass der Tourismus fast vollständig zum Erliegen kam.

Meine Mutter und ich hatten einen tollen Urlaub in einem sehr ruhigen Land. Wir konnten ganz ohne Touristenmassen alle wichtigen Sehenswürdigkeiten anschauen. Die Menschen vor Ort waren sehr, sehr freundlich und freuten sich über jeden Besucher.

Ich nahm in diesem Winter an Friedensdemos teil und konnte Anfang April dann beruhigt in meine Reise nach Asien starten, in der Gewissheit, dass kein Weltkrieg ausgebrochen war. Doch für den Reiseveranstalter, bei dem ich noch bis zum März 1991 arbeitete, war es ein existentielles Problem, dass viele mit ihrer Reisebuchung erstmal abwarteten. Nur langsam erholte sich der Tourismus wieder.

9/11 – Die Anschläge vom 11. September 2001

Bislang habe ich geglaubt, dass die Anschläge auf das Worldtrade Center in New York das einschneidendste Ereignis in meinem Reisebüroleben sein würde.

Ich hatte mich 1998 mit einem Reisebüro selbständig gemacht. Es fing gerade an, in den grünen Bereich zu kommen. Und dann das!! Die Welt schien still zu stehen. Wie hypnotisiert schaute ich im Fernsehen auf die Flugzeuge, die in die Hochhäuser krachten.

Dann kamen auch gleich die ersten Stornierungen. Und buchen wollte auch niemand mehr. Ich bekam Sprüche zu hören wie “Da kann man doch nicht reisen und sich amüsieren, wo gerade Tausende so brutal ums Leben gekommen sind!”

Mein Reisebüro ließ sich nicht mehr retten. Ich musste es schließen, war ein paar Monate arbeitslos. Das erging vielen im Tourismus so. Ich hatte Glück, fand schnell wieder Arbeit als Sekretärin. Leider immer nur befristet. Stammen aus dieser Zeit meine Depressionen?

Der Traumjob!

Dann bekam  ich die Chance, bei einem China-Reiseveranstalter in Hamburg zu arbeiten. Ich zog mit Mann und Sack und Pack nach Hamburg.

Ich war überglücklich! Hatte ich doch endlich meinen Traumjob gefunden, in dem ich meine Kenntnisse und Fähigkeiten voll einbringen konnte! Reiseverkehrskauffrau, Erfahrungen, China-Kenntnisse, Chinesisch.

Dass ich den Job der Tatsache verdankte, dass sich der China-Tourismus 2004 langsam wieder von den durch die SARS-Epidemie 2003 verursachten Einbrüchen erholte, ignorierte ich. Dass ein Job mit China-Bezug auch bedeutete, ständig mit den Vorurteilen gegenüber China konfrontiert zu werden, berührte mich kaum.

“Wie kann man nur nach China reisen!!” Und sogar China-Reisen organisieren! Diese und ähnliche Sprüche hörte ich von da an öfter. Ich lernte, mich nicht mehr in Diskussionen über Menschenrechte oder Hundefleisch essen einzulassen.

Gruppenreise: In der Verbotenen Stadt

Gruppe in der Verbotenen Stadt

Das Schöne überwog: Menschen ihre Traumreise zu vermitteln, Reisen durch mein liebstes Land zu organisieren, neue Reiserouten zu finden, dafür hatte ich den Beruf Reiseverkehrskauffrau gelernt!

Herausforderungen und Highlights

Der Job bot immer wieder neue Herausforderungen, auch positive. So organisierte ich eine der ersten Reisen mit dem Auto von Deutschland über Russland und Zentralasien nach China.

Mit dem Oldtimer über Land nach Shanghai

Ein gutes Dutzend Oldtimer mit rund 20 Reisenden mit höchst individuellen Wünschen und Bedürfnissen machte sich auf den Weg. Jeden Tag schienen neue Fragen aufzutauchen.. Ein- und Durchreisebestimmungen von Mensch und Auto, Versicherungen, unterschiedlichste Ansprüche an Unterkünfte und Mahlzeiten unterwegs.

Leider bin ich nicht selbst mitgefahren. Aber ich war als Hauptansprechpartnerin für alles Organisatorische praktisch immer ganz nahe dran.

Für mich war vieles neu, aber immer packend und interessant. Trotzdem schlief ich kaum, bis sie dann endlich in Shanghai angekommen waren. Alles war gut gegangen – herrlich!

Totale Sonnenfinsternis 2009 in Wuzhen

Ein weiteres Highlight war die Organisation einer Sonderreise mit mehreren Hundert Teilnehmern zur Beobachtung der totalen Sonnenfinsternis in China. Wir hatten den richtigen Ort vorgeschlagen. Die Leute bekamen die ganze SoFi zu Gesicht und vor die Kamera. Es war ein toller Erfolg nicht nur für China Tours sondern auch für mich und mein Team.

Positives

Im Laufe dieser Zeit beim China-Reiseveranstalter hatte ich die Möglichkeit, einige tolle Reisen zu begleiten. zum Beispiel die von mir mitgestalteten Reisen “Seidenstraße komplett” oder “China entdecken”. Ich war dabei mehr Teilnehmerin und Beobachterin. Die Reiseleitung machten andere. Das fand ich sehr komfortabel.

Was für ein Gefühl, Samarkand und Buchara zu sehen! Oder das Erlebnis, Rotwein auf der Großen Mauer zu trinken! Unter fachkundiger Reiseleitung das Hängende Kloster zu sehen!

Ulrike am Karakul-See

2007: Am Karakul-See

Es kamen auch spezielle Reisen zu Tourismus-Kongressen hinzu. Dort lernte ich kennen, was für ein Spektakel es ist, als VIP in China zu reisen.

Das waren die Momente, wo ich mir sicher war: Reiseverkehrskauffrau war die richtige Berufswahl für mich!

Air China – China Airlines

Die Kritik an Air China ist ein gutes Beispiel dafür, wie mit Vorurteilen umgegangen wird und wie lange entsprechende Ängste vorhalten können.

China Airlines CI ist die Fluggesellschaft von Taiwan. In den 70er, 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es einige Flugzeugabstürze bei China Airlines. CI galt dadurch als unsicher. Viele lehnen es deshalb heute noch ab, mit CI zu fliegen.

CI fliegt aus bekannten Gründen nicht nach Festland China. Air China CA ist die staatliche Fluggesellschaft der VR China. Dieser feine Unterschied ist häufig nicht bekannt.

Wenn ich in Verbindung mit einer China-Reise Flüge mit Air China angeboten habe, wie oft habe ich da in den letzten 15 Jahren gehört, “China Airlines? mit denen fliege ich nicht! Die sind nicht sicher!” Die Korrektur, dass es sich um Air China, also eine ganz andere Fluggesellschaft, handelt, kostete manchmal viel Überzeugungskraft.

Reiseverkehrskauffrau

Ulrike bei der Arbeit 2010

Die nächste dunkle Wolke

Die nächste dunkle Wolke wartete schon im wahrsten Sinne des Wortes auf mich!

2010 brach dieser Vulkan mit dem unaussprechlichen Namen Eyjafjallajökull auf Island aus! Nie hätte ich mir träumen lassen, dass die Asche, die er auf der fernen Insel ausspuckte, Einfluss auf China-Reisen haben könnte. Doch für fast zwei Wochen wurde der Flugverkehr zwischen Europa und Asien eingestellt.

Kurzfristig mussten unsere Reisen umgebucht und neu organisiert werden. Nicht jeder Kunde konnte seine Termine einfach so ändern. Ich war wesentlich damit befasst, neue Flüge zu organisieren und die Stornos abzuwickeln. Eine aufregende Zeit! Nicht immer einfach!

Schweinepest und Vogelgrippe waren da eher Ereignisse am Rande. Mancher wollte in den Zeiten nicht reisen. Aber das hatte nicht besonders große Auswirkungen auf mich oder mein Berufsleben.

Der große Knall

2020 passierte nun das, was mich neu über meine Berufswahl nachdenken lässt: Die Corona-Pandemie brach aus. Von jetzt auf gleich stand ich ohne Arbeit da. Es gab keine Reisen nach China mehr!

Und als China Corona in den Griff bekam und im eigenen Land zu einer überwiegenden Normalität zurückkehrte, wütete die Pandemie in voller Wucht im Rest der Welt.

Jetzt ist November 2020. In Deutschland herrscht ein “Lockdown light” mit unterschiedlichsten Einschränkungen. Leuten wie mir, die ich mit 65 Jahren zu den Risiko-Gruppen gehören, wird geraten, gar nicht mehr aus dem Haus zu gehen. Weihnachtsfeiern? Eher unwahrscheinlich! Reisen nach China? In weiter Ferne!Idylle am Elbstrand

Also sitze ich da und fange an zu grübeln: Warum muss das alles knapp ein Jahr vor der Rente passieren?! War Reiseverkehrskauffrau wirklich die richtige Berufswahl für mich? Welche Alternativen hätte ich gehabt?

Ich habe einige Male Entscheidungen treffen müssen, hätte einen ruhigen Job als Sekretärin in einem Elektrogroßhandel haben können. Tatsächlich hatte ich eine entsprechende Zusage am gleichen Tag erhalten, an dem ich auch den Zuschlag von China Tours bekam. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich nur für China entscheiden konnte!

Als Journalistin bin ich während meiner Berufszeit immer mal wieder tätig gewesen, habe für manches Magazin über China geschrieben und Vorträge gehalten. Wenn ich nicht so schlecht im Netzwerken wäre, hätte mehr daraus werden können.

Fazit

Heute habe ich zumindest einen Minijob als Journalistin für die Deutsch-Chinesische Allgemeine Zeitung und halte mich mit Werbung auf meinem Blog und Aufträgen zum Korrekturlesen über Wasser. Es ist nicht viel. Aber es reicht. Die Rente wird mich auch nicht reich machen.

Ich hab immer gerne im Hier und Jetzt gelebt und nie wirklich für die Zukunft gespart. Trotzdem geht es mir gut!Reisesehnsucht

Auch wenn ich hier längst nicht alle Katastrophen und Herausforderungen erwähnt habe, die ich als Touristikerin erlebt habe, so komme ich doch zu dem Schluss, dass Reiseverkehrskauffrau die richtige Wahl für mich war!

Im Endeffekt überwiegen die Erinnerungen an viele tolle Reisen, die ich gemacht habe, an faszinierende Länder und großartige Menschen, die ich kennenlernen durfte!

Nachtrag

Die Fragen, wie sich der Beruf Reiseverkehrskauffrau durch das Internet verändert hat, ob das Internet gar der Tod des Reisebüros ist, habe ich bewusst ausgeklammert. Die damit verbundene zunehmende Unsicherheit hat mir auch einige Sorgen gemacht. Vielleicht schreibe ich eines Tages einen Artikel zu diesem Thema.

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Ulrike
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9 Kommentare

  • Hotelkauffrau ist sicherlich auch kein einfacher Beruf!
    LG
    Ulrike

  • Guten Abend Ulrike, ein wirklich sehr interessanter Beitrag von dir! Ich wollte damals, 1998, unbedingt Reiseverkehrskauffrau werden. Leider bekam ich keine Lehrstelle. Ich lernte dann Hotelkauffrau was mir auch sehr gut gefällt!
    Ganz liebe Grüße und bleib gesund!
    Janina

  • Liebe Ulrike,

    du hast bereits ein sehr bewegtes Leben hinter dir und das immer mit Bravour gemeistert. Ich wünsche dir, dass das auch in Zukunft so sein wird und du immer einen Weg durch die Dunkelheit findest.

    Liebe Grüße
    Liane

  • Danke für Dein Input! Ich hoffe auch, dass wir bald wieder reisen können. Doch die Welt der Reisebüros wird sich ändern, der Beruf wird anders sein. Aber ich bin dann Rentnerin und froh drum.
    Liebe Grüße
    Ulrike

  • Ach Ulrike, was haben wir alles so erlebt…nicht gemeinsam, aber irgendwie doch, auch wenn wir uns nicht persönlich kennen. 9/11 war für mich sehr existenziell, auch aus sehr persönlichen Gründen. Nun dieses Virus, das vielen schon ihre Existenz genommen hat. Ich gebe trotzdem die Hoffnung nicht auf, dass bald wieder gereist werden kann, wahrscheinlich nur unter weniger sorglosen Bedingungen.
    Alles Gute und bleib gesund
    Gabriela

  • Da hast Du völlig recht! Danke für Deine Geschichte!

  • Nemorino

    Interessant, welche Auswirkungen diese Weltereignisse auf dein Berufsleben hatten und noch haben.

    Eyjafjallajökull auf Island hatte zufolge, dass mein jüngerer Sohn in Australien hängengeblieben ist, da alle Flüge gestrichen wurden. Dadurch hat er ein Bewerbungsgespräch in München verpasst. Manchmal haben Ereignisse in fernen Ländern ganz unerwartete Wirkungen.

  • Danke! Ich hätte noch soo viele Katastrophen auf Lager, da wunder ich mich selbst, dass ich noch einigermaßen bei Verstand bin.
    LG
    Ulrike

  • Das ist herzerwärmend und spricht sehr für dich, dass du trotz allem Ungemach ein überwiegend positives Fazit deines Berufslebens ziehen kannst.

Ich freue mich über Deinen Kommentar!