Der Edle Achtfache Pfad – 1. Weisheit

Zuletzt aktualisiert vor 1 Woche

Der edle achtfache Pfad

„Es ist der edle achtfache Pfad, nämlich rechte Ansicht, rechtes Denken, rechtes Reden, rechtes Handeln, rechtes Leben, rechtes Streben, rechte Wachsamkeit und rechte Sammlung. Das heißt der zur Aufhebung des Leidens führende Weg. Das ihr Mönche sind die vier edlen Wahrheiten.“

Weisheit, am Morgen wacht man auf zu neuen Erkenntnissen
Die beste Möglichkeit, seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.
Sprichwort aus China

Der Achtfache Pfad besteht aus drei Teilen. Hier beschreibe ich den ersten Teil, die Weisheit.

1. Teil: Weisheit

Rechte Ansicht und Erkenntnis, rechtes Denken (Gesinnung)

Rechte Erkenntnis – Sieh die Dinge so, wie sie wirklich sind, nicht wie du denkst, dass sie sind. Zum Beispiel ist das eine Aufforderung, dich von deinen Vorurteilen zu befreien. Nimm die Situationen und die Menschen so hin, wie sie eben sind. Mache keine Mutmaßungen oder Anschuldigungen.

Rechte Gesinnung – Denke positiv und gut über die Menschen. Sei nicht gierig, neidisch oder rachsüchtig, sondern wende dich von negativer Gesinnung ab und konzentriere dich auf die schönen Dinge im Leben. Bemühe dich um eine positive Einstellung. “ Thanissaro Bhikkhu in Dhamma Dana

Nun, ich würde das zunächst nicht so hoch aufhängen. Am Anfang steht die Erkenntnis, dass ich etwas ändern will, ja, dass manches auch falsch läuft in meinem Leben. Dann kommt die Erkenntnis, dass das nicht so bleiben muss, dass ich daran was ändern kann.

So war es auch bei mir: Die Erkenntnis, ich möchte es fast als Erleuchtung bezeichnen, traf mich vor vielen Jahren während einer Meditationsretreat. Überwältigt und weinend rannte ich aus der Meditation. Buddhismus hatte die Antwort auf meine Fragen!

Fragen wie die: Gibt es einen Gott? Warum gibt es Gut und Böse? Wie lebe ich richtig? Und mehr… Ich fühlte mich angekommen, am Ende meiner Suche.

Nun hieß es, die Informationen auszuweiten, lernen und weiter dran bleiben. Das ist das „rechte Denken“. Das fiel mir manchmal schwer und ist heute immer noch nicht einfach. Buddha hat immer die Eigenverantwortung betont. Letztlich kommt es auf jeden Einzelnen an, was er aus der Lehre macht.

Mit Weisheit und rechtem Denken alleine ist es nicht getan. Auch da hat der Buddha seine Antworten. Davon beim nächsten Mal mehr!

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Ein Kommentar

  • Das finde ich jetzt einmal sehr inspirierend und ich bin bereits auf die Fortsetzungen gespannt, liebe Ulrike.
    LG
    Sabiene

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